Die neue CD zeigt wie keine davor die einzigartige Vielfalt Edwins, sowohl stilistisch als auch instrumental.
6 sehr seltene Gitarren (6- und 12-Saiter, Resonatorgitarren), ein Yamaha-Konzertflügel und natürlich Edwins gereifte Stimme kommen zum Einsatz. Stilistisch geht es von Country-Blues über Stride-Piano bis zu Calypso, Hawaiian- und Vodoo-Swing. Ein paar Gänsehaut-Balladen dürfen natürlich nicht fehlen. Ob als Interpret oder Komponist – Edwin zieht alle Register!
Jeder Song ist eine neue Überraschung!
Track-Liste:
- 1Triolian
- 2Going back to New Orleans
- 3Hawaiian Hula blues
- 4Jean and Dinah
- 5Stay
- 6Slide Dance
- 7Early one Morning
- 8Healing
- 9Italian Rag
- 10Don't sell it, don't give it away
- 11Calypso going crazy
- 12Truth
- 13Boogie Woogie Dance
- 14Hula Girl
- 15A little taste of spring
- 16Where have all the years gone?
Folker #02 / 2010
Seit 31 Jahren steht Blues/Boogie/Swing-Mann Edwin Kimmler aus Landshut bereits auf der Bühne. Auf seinem neuen Album erlaubt er dem Hörer einen Einblick an sein Können an Resonatorgitarre, sechs- und zwölfsaitiger Gitarre, Konzertflügel und Gesang. traditionals, Klassiker des Genres und Eigenkompositionen reichen sich die Hand – grundsolide und gut.
Akustik Gitarre #2/2010
Country-Blues, Boogie, Steel-Guitar-Boogie, Calypso, und Hawaiian-Swing und einiges mehr serviert Edwin Kimmler auf seinem neuen Album ,Keys’n'Strings’ (www.edwin-kimmler.de). Wie der Titel bereits impliziert, ist das “Landshuter Universalgenie” ein äußerst vielseitiger Musiker der parallel an Tasten und Saiten aus eingangsgenanntenStilen ein höchst unterhaltsames Album aus Coverversionen und Eigenkompositionen zusammen gestellt hat. Da zeigt sich der umtriebige Live-Musiker zum einen als versierter Zupfer und Blues-Slide-Spieler auf diversen alten Resonator- und L-OO-Style-Gitarren, daneben als harmoniebeseelter Boogie- und Balladenspieler am Konzertflügel. Man merkt an Kimmlers feinen Phrasierungen nicht nur seine große Kenntnis und Liebe zur amerikanischen Roots Music der Zwanziger- und Dreißigerjahre, man spürt in seinem Spiel auch die Erfahrung aus mehr als drei Dekaden “on the road”. Wer Edwin Kimmler noch nicht kennt, sollte unbedingt mal eines seiner Konzerte live erleben.
Rezensent: Stefan Woldach
Anmerkung: Der Song “Triolian” ist auf der Begleit-CD dieser Ausgabe von “Akustik Gitarre” zu hören!
CD-Kritik bei BluesNews #60
Seit über 30 Jahren tobt Edwin Kimmler über die Bühnenbretter und hat sich dabei den Ruf eines packenden Live-Künstlers erworben. Dass der Multiinstrumentalist auch aus der Konserve reichlich auftischen kann, bezeugen 16 frische Tracks seines nunmehr achten Soloalbums. Wie schon auf dem Vorgänger “Roots And Specials” sorgt der Landshuter wieder im Alleingang für lauter gepflegte Töne. Dabei tritt er gleichermaßen an Tasten wie Saiten als Könner in Erscheinung. Sowie ebenfalls als Sänger, Komponist, Texter, Produzent… der geneigte Hörer ist beinahe beleidigt, dass Meister Kimmler nicht auch noch seine Gitarren selbst baut. Mit verschiedensten 6- bzw. 12-saitigen Kostbarkeiten wird hier hantiert, darunter ausgesuchte Raritäten ausden 20er & 30er Jahren. Stilistisch geht’s einmal auf die ganz große Runde: Ob Country Blues, knackiger Boogie, New Orleans Style, Hawaiian Swing, Calypso, jazzig angehauchte Balladen, soulige Einschläge oder schneidende Slidegitarre – der Herr Kimmler scheint überall zu Haus. Und so wird am Ende aus eigenen Stücken und oft eigenwilligen Coverversionen (Elmore James, Gary Davis, Tampa Red)voller kleiner Nettigkeiten bei aller stilistischen Abwechslung mühelos ein großes Ganzes. Ein wirklich schönes noch dazu. (fh)
Rock’n'Roll Musikmagazin (Ausgabe 6/2009)
Ein echtes Multitalent ist Edwin Kimmler aus Landshut: Der Gitarrist, Komponist, Pianist und Sänger hat im Alleingang eine bemerkenswerte CD mit 16 Stücken produziert. Wie der Titel schon sagt, sind Tasten (nämlich eines Yamaha-Konzertflügels) und Saiten (verschiedener sechs- und zwölfsaitiger Gitarren) zu hören. Mal energiegeladen, mal nachdenklich präsentiert er alten Country-Blues, treibenden Steelguitar-Boogie, rockige Slide-Guitar-Instrumentals, Voodoo- und Hawaiian-Swing. Kimmlers eigenwilliger Gesangsstil und die Auswahl sehr seltener Titel machen diese CD zu einer Rarität, die auch nach mehrmaligem Anhören noch viele Überraschungen bietet: Das ist Handgemachte Musik ohne technische Mätzchen. Schon als Zehnjähriger hatte Kimmler 1972 begonnen, intensiv Musik zu machen. Ohne Lehrer und Noten erarbeitete er sich nach und nach seine musikalischen Grundlagen und gab 1978 die ersten Konzerte. Hier zeigt er sich als gereifter Künstler, der sechs eigene Kompositionen beisteuert. Die übrigen Songs sind Cover-Versionen von Joe Liggins, Elmore James oder Tampa Red und machen Kimmlers Liebe zum Blues deutlich. Mehr dazu im Internet unter www.edwin-kimmler.de.
Peter Stöbich



